Das europäische Kompetenzzentrum EPEC: Erfahrungsaustausch über PPP-Vorhaben
Öffentlich-private Partnerschaften (oder PPP für Public Private Partnerships) können große Vorteile bieten, sind aber auch mit einigen Besonderheiten verbunden, die beachtet werden müssen. Das Europäische PPP-Kompetenzzentrum (EPEC) bietet den öffentlichen Stellen und Behörden, die seine Mitglieder sind, die Möglichkeit:
- ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu teilen,
- voneinander zu lernen,
- Best Practices zu diskutieren,
- Erträge zu optimieren.
Die Begrenzung der EPEC-Mitgliedschaft auf den öffentlichen Sektor trägt zu einem freien und offenen Informationsaustausch bei. Das EPEC pflegt jedoch auch regelmäßige Kontakte mit dem privaten Sektor, nicht zuletzt über das halbjährlich veranstaltete Private Sector Forum. Auch die EIB als führender Geldgeber von PPP-Projekten beteiligt sich an diesem Austausch.
Welche Hilfe bietet das EPEC?
Das EPEC wird von erfahrenen PPP-Experten geleitet und hat derzeit 35 Mitglieder, darunter nationale und regionale Behörden innerhalb und außerhalb der EU. Seine Helpdesk-Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung und verweisen Ratsuchende an die richtigen Ansprechpartner. Das EPEC-Team arbeitet manchmal auch mit den Mitgliedsorganisationen zusammen, um seine Strategie und Vorgehensweise weiterzuentwickeln. Eine Beratung zu einzelnen Projekten ist allerdings nicht möglich. Das EPEC geht auf eine gemeinsame Initiative der EIB, der Europäischen Kommission und mehrerer europäischer Behörden zurück. Es wird von der EIB und der Kommission finanziert, wobei die Mitglieder ihre Zeit und ihre Expertise beisteuern.
Weitere Informationen über das EPEC finden Sie unter: http://www.eib.org/epec











